Station Spatiale Internationale

Maßstab 1:125
Länge 700 mm
Breite 280 mm
# Teile ca. 200
Konfiguration 2004
Schwierigkeitsgrad* 5
Artikel-Nr.* 80444  (Foto des Herstellers)

Dies ist das Modell der ISS von Heller. Der Vorteil gegenüber dem Modell von Revell ist sicherlich der größere Maßstab sowie die hohe Detailtreue. Wehrmutstropfen bei diesem Modell ist allerdings der fehlende Ausleger, an dem die riesigen Solarsegel hängen. Andrerseits ist das Modell in der vorliegenden Version an der Grenze zum Auseinanderbrechen.

Zur Anleitung:

Vorneweg, die Anleitung ist sehr genau bebildert und läßt einem die Option zwischen einer hängenden und einer stehenden Version des Modells. Beide Arten haben ihre Vorteile, wobei man sagen muß, dass die stehende Variante wesentlich handlicher beim Zusammenbau ist.

Errata und Tips:

Beachten sollte man gleich zu Beginn, dass man um Himmelswillen beim Verkleben der einzelnen Module nicht mit Klebstoff sparrt. Sonst reißt das Modell durch sein Eigengewicht auseinander. Die Solarsegel sollte man, wenn möglich, schräg stellen, das macht optisch einfach mehr her. Damit das Modell während des Bauens nicht ständig umkippt, empfiehlt es sich entweder, eine entsprechende Konstruktion zu entwickeln oder - einfacher - die Reihenfolge zu ändern:

3 - 4 - 7 - 31 - 9 - 10 - 36 - 14 - 43 - 42 - 15 - 18 - 17 (3x)

Fotos:

So sieht mein Modell zur Zeit aus. Die Module 15, 17 und 18 sind noch nicht dran, ebenso wie die Solarsegel am SSP.

Der Andockknoten für das SSP, Zarya ("Morgendämmerung"), Zvelda ("Stern") und das zweite Zarya ohne Solarsegel.

Die Module Node 1 und 2, sowie die Luftschleuse. Hier sieht man auch deutlich, wo Teil 90 hingehört.

Der Z-1 Truss, woran im Original die großen Solarsegel und der kanadische Roboterarm hängen, oberhalb von Node 1. Rechts im Bild das U.S. Laboratory Module.

Das JEM, darauf das Experiment Logistics Module und die Exposed Facility bilden den japanischen Beitrag zur ISS.

Den (trotz der Größe nicht unbedeutenden) Beitrag der ESA zur Internationalen Raumstation bildet ein weiteres Logistics Module mit Labors...

...und das ATV, das "Automated Transfer Vehicle" welches die russischen Soyus-Transporter unter-stützen soll. (Leider ist ein Segel abgebrochen)

Der unfertige "untere Teil" der Station, es fehlen noch zwei Forschungsmodule baugleich dem links im Bild.